ALU, Runenzauber – Nordische Mythologie

ALUDie Runen-Sequenz ALU (ᚨᛚᚢ) findet sich auf eisenzeitlichen Inschriften im älteren Futhark in Skandinavien und manchmal auch in England.

Die Inschrift besteht aus den Runen Ansuz, Laguz und Uruz. Das Wort steht entweder allein, oder als Teil einer Formel. Der Ursprung und die Bedeutung des Wortes sind strittig. Einigkeit besteht jedoch darüber, dass das Wort runische Magie ist oder eine Metapher dafür. Es ist der häufigste Anfang runischer Verwünschungen.

ALU in der Edda

Die Zauberformel ALU wird mehrfach in der Edda erwähnt. „Helreidh Brynhildar“ (Brynhildens Todesfahrt, Heldensage), „Helgakvidha Hundingsbana önnur“, (Das andere Lied von Helgi) und „Helgakvidha Hundingsbana fyrri“, (Das erste Lied von Helgi) berichten davon.

In einigen privaten Überlieferungen haben wir die Sequenz im Zusammenhang mit Kampfrunen gefunden. Sie taucht auch häufig in Verbindung mit Flüchen und Gegenflüchen (Fluch brechen) auf.

Die Wechselwirkung (neutral, neutral, dominant) und die grundlegende Bedeutung der Runen lassen sie für Kampf- und Schadensmagie als nahezu ideal erscheinen. Von einer Verwendung ohne entsprechende Ausbildung wird jedoch dringend abgeraten! Die Wirkung dieser Runenkombination ist nicht leicht zu steuern und kann besonders für Anfänger durchaus eine Gefahr darstellen.
 

ALU in den Büchern der Schattenelfen

Bisher keine Erwähnung.
 


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Bild: Runenstein N KJ57 von Elgesem | © PD

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