Alsvidr und Arvakr – Nordische Mythologie

Alsvidr und ArvakrDie beiden Pferde Alsvidr und Arvakr werden nur in Gylfaginning und Grímnismál genannt.

Die Götter formen die Sonne aus einem Funken und den Flammen von Muspellheim. Sól, Tochter von Mundilfari und Frau von Glen, wird von ihnen entführt, um die Sonnengöttin zu werden. Seitdem fährt Sól den ganzen Tag in ihrem von Alsvidr und Arvakr gezogenen Streitwagen durch den Himmel. Sie wird von Sköll verfolgt, einem Wolf, der die Sonne verschlingen will. Kommt er der Sonne zu nahe, bewirkt dies eine Sonnenfinsternis. Am Tag von Ragnarök wird Sköll die Sonne versclingen.

Alsvidr und Arvakr in der Edda

Da fragte Gangleri: Wie leitet er den Lauf der Sonne und des Mondes? Har antwortete: Ein Mann hieß Mundilföri, er hatte zwei Kinder. Sie waren hold und schön: da nannte er den Sohn Mond (Mani) und die Tochter Sonne (Sôl), und vermählte sie einem Manne Glenur genannt. Aber die Götter, die ihr Stolz erzürnte, nahmen die Geschwister und setzten sie an den Himmel, und hießen Sonne die Hengste führen, die den Sonnenwagen zogen, welchen die Götter, um die Welt zu erleuchten, aus den Feuerfunken geschaffen hatten, die von Muspelheim geflogen kamen.

Die Hengste hießen Arwakr und Alswider, und unter ihren Bug setzten die Götter zwei Blasbälge um sie abzukühlen, und in einigen Liedern heißen sie Eisenkühle. Mani leitet den Gang des Mondes und herscht über Neulicht und Volllicht. Er nahm zwei Kinder von der Erde, Bil und Hiuki genannt, da sie von dem Brunnen Byrgir kamen, und den Eimer auf den Achseln trugen; der heißt Sägr und die Eimerstange Simul. Widfinnr heißt ihr Vater; diese Kinder gehen hinter dem Monde her, wie man noch von der Erde aus sehen kann.
 

Alsvidr und Arvakr in den Büchern der Schattenelfen

Bisher keine Erwähnung.
 


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Bild: Die Wölfe verfolgen Sol und Mani. Illustration von Hélène Adeline Guerber | © PD

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