Álfablót, Opfer an die Alben – Nordische Mythologie

ÁlfablótÜber das Álfablót ist nur bekannt, dass es mit Ahnenverehrung und Fruchtbarkeitsriten verbunden war. Geleitet wurde es von einer Frau. Teils wird auch berichtet, dass die Teilnahme nur Frauen gestattet wurde.

Das Álfablót galt als jährliches, nach dem Einbringen der Ernte, zu zelebrierendes Opferritual. Es setzte sogar die Gesetze der Gastfreundschaft außer Kraft, denn an diesem Tag wurden Gäste abgewiesen. Im Gegensatz zu den großen Blóts in Uppsala und Mære war das Álfablót eine lokale Feier auf den einzelnen Gehöften und wurde vermutlich hauptsächlich von der Hausfrau verwaltet.

Über den genauen Ablauf und spezielle Riten ist nichts weiter bekannt. Aufzeichnungen gibt es dazu nicht und mündliche Überlieferungen sind verloren gegangen. Es kann nur vermutet werden, dass der Ablauf des Blóts sehr individuell gestaltet wurde. Allgemeine Regeln scheint es jedenfalls nicht gegeben zu haben.
 

Blót

Es gibt zum Blót (Opfer, Verehrung) keine direkten Quellen. Sowohl Feste mit der ganzen Gemeinschaft, als auch einfache Opferhandlungen werden als Blót bezeichnet. Als gesichert kann angesehen werden, dass der Genuss von Met ein wesentlicher Bestandteil eines Blóts war.

Bekannt ist, dass gemeinsame Blóts auf einem besonderen, geweihten Grund abgehalten wurden. Dieser Grund wurde Vellkla genannt.

Álfablót in der Edda

In der Heimskringla, Saga Ólafs hins helga, Kap. 91 heißt es:
Da kam er an einen anderen Hof. Stand da die Hausfrau in der Türe, sagt, dass er nicht hineinkommen dürfe, es werde gerade das Elbenopfer abgehalten.

Álfablót in den Büchern der Schattenelfen

Bisher keine Erwähnung.
 


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Bild: Darstellung eines Blót zu Ehren des Donnergottes Thor (Gemälde von J. L. Lund) | © PD

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